Kreisamtsrat Michael Moser von der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss

21. Januar 2017

 

„Kooperation zwischen Polizeibehörde und Schützen intensiviert“

 

Kreisamtsrat Michael Moser von der Kreispolizeibehörde Rhein-Kreis Neuss lud erstmalig die Schützen aus Bruderschaften und Schützenvereinen aus dem Kreisgebiet zu einem Informationsabend zur Thematik „Schießbetrieb, Vogelstände und waffenrechtliche Fragen“ ein. Dass diese Themenkreise den Nerv trafen, zeigte schon die äußerst positive Resonanz bei Brudermeistern, Präsidenten, Schießmeistern und Schießleitern, die mit einer Teilnehmerzahl von 60 schon fast gigantisch war. Allein die Bezirksverbände Nettesheim und Grevenbroich waren insgesamt durch ca. 40 Amtsinhaber vertreten.

 

In seinem Eingangsreferat bezog sich Michael Moser auf die neuen Schießstandrichtlinien, die mit Bekanntmachung vom 23.10.2012 in Kraft traten und bindend sind. Umfangreiche Einzelheiten seien den Veröffentlichungen im Internet zu entnehmen. Es ist hinreichend bekannt, dass das oberste Gebot  die Sicherheit für Personen und Umgebung bei Errichtung eines Schießstandes sowie bei der ordnungsgemäßen Abwicklung des Schießbetriebes sei. Daher seien von der Planung bis zur waffenrechtlichen Betriebserlaubnis (Abnahmegutachten durch einen anerkannten Schießstandsachverständigen) unerlässliche Schritte einzuhalten. Auch spätere Regelüberprüfungen in Zeiträumen zwischen 3-5 Jahren seien ein wichtiger Schritt zur Gewährung der Sicherheit. Die Behörde sei hier kein unüberwindliches Hindernis, sondern wirke hierbei auch unterstützend.

 

Dass sich die Themenkreise von selbst entwickelten, zeigte sich in der anschließenden Fragestunde. Hier standen bei regen Diskussionen / Gesprächen Michael Moser im Team mit seinem Kollegen Thomas Reinartz gerne Rede und Antwort. Man konnte durchaus feststellen, dass es für einige Teilnehmer „neue“ Erkenntnisse gab – von der Verantwortlichkeit des Brudermeisters / Präsidenten als Schießstandbetreiber bis hin zum Versicherungsschutz, von der Verantwortlichkeit der Aufsichtspersonen bis zu entsprechenden Schulungen, u.a. bei der Kinder- und Jugendarbeit bis hin zur Tatsache, dass die Anzeige einer Veränderung in den Funktionen eine „Bringschuld“ sei. Vereinigungen, die einem offiziellen Dachverband angehören, haben hier durchaus Informationsvorteile.

 

Wenn auch einige Probleme individuell zu klären seien, so habe der Abend doch vielen Anwesenden einen erweiterten Blick auf die Dinge vermittelt, so Bezirks- und Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck, der sich im Namen aller Anwesenden bei Michael Moser für die Kontaktaufnahme und für den äußerst informativen Abend bedankte. Die Teilnehmer jedenfalls waren sich einig, dass dieser Abend kein verlorener war und ihnen viel gebracht hat.

 

 

 

 

 
 

Fotos/Text: Carola Kuck-Goergen

 

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