04. Oktober 2012

 

14. Diözesanjugendwallfahrt

„Nix blieb wie et wor – sei offen für Neuerungen“

 

Die St. Sebastianus Bruderschaft Rommerskirchen (Bezirksverband Nettesheim) war jetzt Gastgeberin der 14. Diözesanjugendwallfahrt des BdSJ – DV Köln. Damit war sie die zweite Bruderschaft nach St. Sebastianus Nettesheim-Butzheim, die die Wallfahrt in den Bezirksverband Nettesheim holte. Die Leitung hatte Jungschützenmeister u. Brudermeister Peter-Josef Plück, der die Wallfahrt unter maßgeblicher Beteiligung von Susanne Schall und Julien Müthrath vorbereitet hatte.

 

Viele helfende Hände hinter den Kulissen ermöglichten den Start der ca. 130 Teilnehmer (Jungschützen, Betreuer, Brudermeister und Gäste) in den Tag mit einem gemeinsamen Frühstück im Pfarrheim von St. Peter. Bei strahlendem Sonnenschein konnte Peter-Josef Plück den Diözesanjungschützenmeister Tobias Kötting mit  seinen Vorstandskollegen, den Diözesanjungschützenpräses Stefan Ehrlich, Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck, den stv. Diözesanbundesmeister Robert Hoppe, Vorstandsmitglied Walter Honerbach und die Diözesanschülerprinzessin Christine Weitz begrüßen. Christoph Wacker (stv. Diözesanjungschützenmeister) übergab Hans Ferdi Bläser, den  Ausrichter des letzten Jahres, ein Kreuz zur Erinnerung

 

Zu Beginn wurde die Gruppe in einer Meditation aufgefordert,- nach dem Vorbild der Pilger auf dem Weg nach Santiago – einen Stein mit auf den Weg zu nehmen. Diesem Stein ihre Sorgen und Wünsche anvertrauend, sollten sie  ihn später in der Messe am Altar niederlegen.

 

Die Gruppe steuerte dann unter dem Zeichen des Wallfahrerkreuzes ( dem Kreuz den Weltjugendtages nachempfunden) vier Stationen an.

 

(1)   Kirche St. Peter  Hier erinnerten Jugendliche an die bewegte Historie der Kirche und erinnerten besonders an den massiven Bombenangriff am 1. März 1945. Da „war nix mehr, wie et wor..“

(2)   Bauernhof am Steinbrink im Wandel der Zeit: Die zweite Station war ein Bauernhof am Steinbrink. Auch hier unterliegen die veränderten Wohn- und Arbeitsbedingungen auf einem Bauernhof dem Wandel der Zeit.

(3)   Gewerbegebiet Rommerskirchen : Die dritte Station führte ins Gewerbegebiet Rommerskirchen: ein Bereich in vielen Ortschaften, der hauptsächlich Firmen beherbergt. Veränderungen in der Industrie setzen auch hier neue Maßstäbe.

(4)   Jüdischer  Friedhof: Eine Gedenktafel am Jüdischen Friedhof, der vierten und letzten Station, erinnert an die jüdische Gemeinde in Rommerskirchen. In der Reichskristallnacht fiel u.a. die Synagoge in Rommerskirchen der Gewalt zum Opfer.

Die vier Stationen zeigen deutlich, dass man darüber nachdenken muss, ob sich Veränderungen sowohl positiv als auch negativ auswirken können.

 

Die Abschlussmesse

 

Der Weg führte letztendlich zur Abschlussmesse in der Kirche St. Peter. Diözesanjungschützenpräses Stefan Ehrlich verwies nochmals auf die Steine, die die Teilnehmer am Altar niedergelegt hatten. Jeder müsse für sich entscheiden, welche Veränderungen er zulasse. Immer aber sei es wichtig, Veränderungen zu versuchen.

Am Ende der Messe setzten Dudelsackspieler hier neue Akzente, als sie zum Auszug das Lied der Bläck Fööss spielten: „Du bes die Stadt…“

 

Alle Teilnehmer erhielten zur Erinnerung das Wallfahrerabzeichen 2012, das nochmals das Motto „Nix blieb wie et wor – sei offen für Neuerungen“ zeigte. Ein gemeinsames Mittagessen beschloss einen schönen Vormittag, an dem sich die Schützenfamilien generationenübergreifend traf.

Schon jetzt dürfen wir uns auf die 15. Diözesanjugendwallfahrt freuen und hoffen, dass noch mehr Teilnehmer den Weg finden werden. Auch das wäre eine schöne und wichtige Veränderung!

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Fotos/Text: Carola Kuck-Goergen

 

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