Vorstand des DV Köln

 13. März 2011

 

Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge stand im Mittelpunkt

 

Über 200 Delegierte der über 50.000 Schützen im Diözesanverband Köln fanden sich am vergangenen Samstag zur  Diözesanbruderrats- und Diözesanvertreterversammlung in der Schützenhalle in Anstel ein. Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck und seine Vorstandskollegen zeigten sich mit dem Besuch äußerst zufrieden. Auch der  Bezirksverband Nettesheim war immerhin mit 7 von 11 Bruderschaften vertreten.

 

Die Versammlung begann traditionell mit einem Gottesdienst, zelebriert von Diözesanpräses Pfr. Reinhold Steinröder , Konzelebrant war Pfr. Alexander Wimmershoff.

 

Die Arbeit des Volksbundes Deutsche Kriegsgräberfürsorge war dann eines der zentralen Themen der Versammlung. Als Referenten zum Thema konnte Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck den Geschäftsführer des Bezirks Köln/Aachen im Volksbund, Martin Gadow, und den Schützenbruder Friedhelm Pauen für den BHDS begrüßen. Gadow stellte den Volksbund in seinen Gliederungen und Aufgaben vor, der vor etwa zwei Jahren eine Kooperationsvereinbarung mit dem Bund der Historischen Deutschen Schützenbruderschaften abgeschlossen hat. Durch den Rückzug der Bundeswehr und der Reservisten ist der Volksbund, der sich zu 80% aus Mitgliederbeiträgen und Spenden und nur zu 20% aus staatlichen Zuschüssen finanziert, verstärkt auf ehrenamtliche Helfer, wie die Schützen, angewiesen. Die Pflege der Kriegsgräber im Ausland ist übrigens eine staatliche Aufgabe, die Beispielsweise in Großbritannien oder Amerika zu 100% durch die öffentliche Hand finanziert wird.

 

In seinem Geschäftsbericht ließ der Diözesanbundesmeister anschließend das zurückliegende Schützenjahr Revue passieren. Das reine Zahlenmaterial wie z.B. ca. 120 Termine und damit verbundene ca. 7500 Fahrkilometer konnten nur grob den Arbeitsaufwand vermitteln. Nicht in Zahlen ausdrücken könne man aber die Erfahrungen und positiven Erlebnisse bei den unterschiedlichsten Begegnungen. Dabei stellte Kuck nicht ohne Stolz fest, dass die Teilnahme am Bundesfest 2010 in Vechta mit 23 von 31 Bezirksverbänden unbestritten ein Höhepunkt im vergangenen Jahr war. Ähnliches konnte auch Diözesanjungschützenmeister Tobias Kötting für die Bundesjungschützentage im vergangenen Jahr in Zülpich vermelden, um dabei an dieser Stelle ausdrücklich die professionelle und erfolgreiche Arbeit der Veranstalter hervorzuheben. Mit ihrer hohen Beteiligung und einem attraktivem Programm zählte diese Veranstaltung zu den herausragenden ihrer Art. Kummer bereitet indes Diözesanschießmeister Karl Josef Klick die oftmals unvollständig vorgelegten Unterlagen für die Teilnahme an Wettkämpfen. Er ist jedoch zuversichtlich, dass dies auch im Interesse der startenden Schützen und insbesondere der Jugendlichen, denen im Zweifel eine Teilnahme am Wettbewerb verweigert werden muss, künftig bessern wird. Wilfried Krüger berichtete über caritative Projekte im BHDS und Diözesanverband. Norbert Hünemeyer und Wolfgang Gerner bestätigten Schatzmeister Jürgen Zimmermann, der eine ausgeglichene Bilanz vorlegen konnte, eine einwandfreie Kassenführung. Ein weiterer wichtiger Punkt war aus Sicht des Diözesanvorstandes das korrekte Verfahren bei der Beantragung von Auszeichnungen des Bundes. Diözesanbundesmeister Wolfgang Kuck erläuterte hier ausführlich- visuell unterstützt durch eine sehr ansprechenden Präsentation -, was es in diesem Zusammenhang zu beachten gilt und wies auch deutlich auf die Konsequenzen hin, wenn Anträge unvollständig bzw. - bei höheren Ordensstufen - nicht ausreichend begründet vorgelegt werden.

 

Abschließend bedankte sich DBM Wolfgang Kuck ausdrücklich bei seinen Vorstandskollegen für die hervorragende Teamarbeit und Unterstützung im vergangenen Jahr und betonte ebenfalls das freundschaftliche Miteinander mit den Bezirksverbänden und Bruderschaften.

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Fotos/Text: Carola Kuck-Goergen

 

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